Objektorientierte Programmierung

Objektorientierte Programmierung

Im Gegensatz zu der strukturierten Webprogrammierung ist die objektorientierte Programmierung eine Methode zur Erstellung von Sourcecodes, die die Daten und dazu gehörigen Operationen als eine Einheit ansieht. Diese Einheit wird als Klasse bezeichnet. Die Klasse beinhaltet die Eigenschaften (Attribute) und Methoden eines Objektes. Ein Objekt wird während der Laufzeit erzeugt, verändert und möglicherweise auch wieder gelöscht. Je nach Methodenaufruf. Wichtige Begriffe der OOP sind z. B. Kapselung, Vererbung und Polymorphie. Unter Kapselung versteht man, dass nur das erzeugte Objekt selbst auf seine Daten zugreifen und sie verändern. Ungewollte Änderungen können dadurch nicht entstehen, die Daten bleiben konsistent. Bei der Vererbung erbt die Unterklasse sämtliche Eigenschaften und Methoden der Basisklasse. Die Polymorphie, immer mit der Vererbung auftretend, ist die Eigenschaft Meldungen an Objekte unterschiedlicher Klassen senden zu können, die diese dann jeweils für sich umsetzen. Aufgrund der objektorientierte Programmierung ist es einfacher geworden Sourcecode wieder zu verwenden und mehrere Entwickler an einem Projekt arbeiten zu lassen.

Objektorientierung findet man auch bei Datenbanken

Hier unterscheidet der Entwickler objektorientierte, objektrelationale und relationale Datenbankmanagementsysteme. Den Unterschied dieser Systeme erkennt man beim Datenbank erstellen. Während in der relationalen Datenbank nur einfache Daten verwendet werden und die Tabellen zweidimensional sind, werden ist es möglich bei objektrelationalen Datenbanken die Vorteile beider Systeme verwandt. Eine objektorientierte Datenbankk erstellen benötigt fortgeschrittene Kenntnisse der objektorientierten Programmierung. OODBMS wurden in den 1980iger Jahren entwickelt und kommen auch heute, wegen ihrer Komplexität, relativ selten vor. Sehr viel häufiger werden objektrelationale Datenbanksysteme verwendet.